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Abschied von einem „Mann der Tat“

Domvikar Stefan Michelberger als Diözesanjugendpfarrer und Rektor des Kilianeums-Haus der Jugend verabschiedet – „Es war eine sehr schöne Zeit, aber das Rad dreht sich weiter“

Würzburg (POW) „Es war eine bewegte, bewegende und erfüllte Zeit.“ Mit diesen Worten blickte Domvikar Stefan Michelberger, seit 2013 Diözesanjugendpfarrer und Rektor des Kilianeums-Haus der Jugend in Würzburg, auf die vergangenen beiden Jahre zurück. Bei einem Gottesdienst in der Jugendkirche und einer Feierstunde im Café Dom@ain wurde er am Sonntagabend, 31. Januar, offiziell verabschiedet. Rund 90 Menschen nahmen an der Feier teil, darunter Mitarbeiter der kja-Regionalstellen und der Jugendhäuser, Familie, Freunde und Wegbegleiter Michelbergers. Am 1. April tritt Michelberger die Stelle als Regens des Bischöflichen Priesterseminars in Würzburg an.

„Ich möchte Dir danken für alles, was Du an Ideen und Energie mit- und eingebracht hast, damit die Menschen ahnen und glauben können, dass uns ein Leben in Fülle verheißen ist“, sagte Domkapitular Christoph Warmuth, stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Seelsorge der Diözese Würzburg. Für Christen gehe es nicht darum, Wasser in Wein zu verwandeln, sondern wach zu sein für die Verwandlung, die sich an einem Menschen vollzieht. „Das ist auch wichtig für die Aufgabe, die vor Dir liegt“, betonte Warmuth und wünschte Michelberger: „Ich hoffe, dass das Motto ,Raus & ran‘ Dich weiterhin begleiten wird.“ Michelberger habe viele innovative Ideen mitgebracht, sagte kja-Geschäftsführerin Judith Schieblon. Sie forderte ihn auf, das Kilianeum nicht zu vergessen. „Ich denke, es ist wichtig, dass Du immer wieder hierherkommst und mit den Mitarbeitern einen Kaffee trinkst.“

Eigentlich sei es noch zu früh, um Michelberger gehen zu lassen, erklärten Anna Stankiewicz und Matthias Zöller vom Leitungsteam der Kirchlichen Jugendarbeit (kja) in der Diözese Würzburg. „Wir haben in den vergangenen zwei Jahren eine sehr intensive Zeit hinter uns gebracht und waren gerade am Durchstarten.“ Man habe gemeinsam eine Basis geschaffen und wisse um die gegenseitigen Stärken und Schwächen. Michelberger habe unternehmerischen Geist, Ideen und Visionen, auch einen hohen ästhetischen Anspruch mitgebracht. Stankiewicz beschrieb ihn als einen Menschen, der Neues und Unentdecktes liebe, Ehrlichkeit und Offenheit schätze und ein Mann der Tat sei. „Leben und Glauben gehören für Dich ganz eng zusammen. Es ist Dir wichtig, dass jeder Mitarbeiter, jeder Jugendliche seinen eigenen, guten Weg der Berufung findet.“

„Es war eine sehr schöne Zeit, aber das Rad dreht sich weiter“, sagte Michelberger in seiner Abschiedsrede. „Jeder von Euch war in dieser Zeit eine wichtige und tragende Speiche im Rad der Jugendarbeit und in meinem ganz persönlichen Lebensrad. Ich habe unheimlich viel von Euch gelernt.“ Jetzt warte auf ihn eine neue Herausforderung. Auch das Priesterseminar sei ein „gastfreundliches Haus mit jungen und lebensfrohen Menschen“, sagte Michelberger. „Ich lade Euch jetzt schon ein, mich dort zu besuchen.“ Gott sei der innerste Kern, um den sich das Leben drehe, schloss er seine Ansprache. „Wer auf sein Rad setzt, der findet einen guten Weg in die Zukunft.“

Vor der Feierstunde zelebrierte Domkapitular Warmuth einen Gottesdienst in der Jugendkirche. Das Motto „Raus & ran“, das Michelberger geprägt hat, stand auch im Mittelpunkt der Predigt von Matthias Zöller. Zunächst zeigte eine Diashow unterschiedliche Orte: die Türme des Kiliansdoms, ein mit Graffiti beschmierter Altglascontainer, Cafétische oder Punks am Hauptbahnhof. „Es waren ein paar Orte dabei, wo Du gerne bist und wo Du gerne hingehen würdest“, erklärte Zöller. „Stefan sucht nach der Begegnung mit dem Anderen, der neuen Erfahrung, dem Erleben von Grenzen.“ „Raus & ran“ sei aber auch ein Motto, das der Kirche und der kirchlichen Jugendarbeit gut zu Gesicht stehe. Denn nur, wenn man aus sich selbst herausgehe und die Begegnung mit anderen Menschen wage, begegne man Gott. Deshalb sei „Raus & ran“ eine klare Absage an eine „Wagenburgmentalität“, an eine aseptische Kirche, die sich auf Gesetze und Normen zurückziehe. „Wir müssen jetzt handeln und nicht zaudern, wir müssen ganz in der Gegenwart stehen und nicht der Vergangenheit nachweinen“, sagte Zöller. Er forderte die Anwesenden auf, diesem Programm Michelbergers zu folgen. „Ich wünsche uns, dass wir seinem Mut folgen und uns immer wieder an die Peripherien des Lebens wagen. Ich wünsche aber auch ihm den Mut, die Entschlossenheit und Ausdauer, dieses Lebensmotto in seiner neuen Aufgabe und an seinem neuen Wirkungskreis zu verwirklichen.“

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von einer eigens für diesen Anlass gebildeten kja-Band.

sti (POW)

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