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Gottesdienst mit Überraschungsgast

Diözesaner Weltjugendtag im Kilianeum-Haus der Jugend – Bischof Hofmann: Menschen suchen schon immer Gott – Lied der Jugend im Bistum vorgestellt – Polnischer Erzbischof em. Nossol lädt zum Weltjugendtag 2016 nach Krakau ein

Würzburg (POW) Rund 250 Jugendliche und junge Erwachsene haben am Palmsonntagabend, 29. März, mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann in der Jugendkirche Würzburg einen Gottesdienst beim diözesanen Weltjugendtag gefeiert. Spontaner Überraschungsgast im Kilianeum-Haus der Jugend war Erzbischof em. Dr. Alfons Nossol aus dem polnischen Oppeln. Er war zum Oasentag der Priester am 30. März angereist und rief den jungen Leuten zu: „Wir freuen uns, dass wir Euch 2016 beim Weltjugendtag bei uns in Krakau empfangen dürfen!“ Am Ende des Gottesdiensts stellte Diözesanjugendpfarrer Domvikar Stefan Michelberger den Siegertitel des diözesanen Liedwettbewerbs vor. Aus insgesamt 14 Einsendungen aus dem gesamten Bistum wählte eine Jury die Komposition „Wir sind unterwegs“ von Burkard Vogt aus Aschaffenburg aus. Für den von der Projektband des Tages vorgetragenen Song gab es viel Applaus.

In seiner Predigt hob Bischof Hofmann hervor, dass die Menschheit seit jeher Gott suche. Es gebe eine Ordnung in der Welt, im Mikro- wie im Makrokosmos, die nicht aus sich selbst heraus entstanden sein könne. „Wenn wir Millionen von Buchstaben in die Luft werfen, entsteht schließlich auch nicht einfach ein Lexikon daraus“, betonte der Bischof. Gott sei es, der alles so gefügt habe. Die Menschen erfreuten sich an der Schönheit der Schöpfung mit ihren Wäldern, Bergen und den Meeren. „Dennoch bleiben auch für uns gläubige Menschen offene Fragen: Warum lässt Gott Terror, Krieg und Katastrophen zu?“ Als Antwort verwies der Bischof auf die dem Anschein nach wirren Fäden in einem Stück Stoff, das er vorzeigte. Beim Wenden entpuppte es sich als kunstvolle Stickerei. „Man erkennt die Struktur und den Sinn dahinter erst, wenn man es von der anderen Seite betrachtet.“ Ganz ähnlich erschließe sich den Menschen erst bei Gott das gesamte Bild, sagte der Bischof.

Begonnen hatte der diözesane Weltjugendtag mit einem Glaubensgespräch zwischen Bischof Hofmann und den Jugendlichen. Danach bestand in den Räumen des Kilianeums Gelegenheit, verschiedene Workshops zu besuchen. Das Spektrum reichte vom Riesenscrabble, dem Verzieren von Spiegeln und Emaillieren von Kreuzen über die meditativen Taizéklänge in der Krypta bis hin zu Informationen über den nächsten Weltjugendtag in Krakau. Sportlich Interessierte bekamen in der Turnhalle von den Blindenfußball-Nationalspielern Sebastian Schäfer (Würzburg) und Enrico Schäfer (Veitshöchheim) eine erste Einführung in die anspruchsvolle Sportart. Den Ausklang des diözesanen Weltjugendtags bildete ein gemeinsames Abendessen im Kreuzgang des Kilianeums, bei dem sich der Bischof viel Zeit für persönliche Gespräche mit den jungen Leuten nahm.

mh (POW)

(1415/0334; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet 

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